Donnerstag, 22. Februar 2018

Gerald's Game - Film Review

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Hey ihr Lieben ^^

Hier gibt es schon den nächsten Film, den ich wärmstens an alle empfehlen kann, die auf das Genre Horror stehen ♥ Und zwar handelt es sich um den Film Gerald's Game, auf Deutsch Das Spiel.
Kleine Triggerwarnung an Leute, die auf Horror oder das Thema Vergewaltigung/Gewalt nicht gut zu sprechen sind!




Inhalt: 
Jessie und ihr Mann Gerald fahren über das Wochenende in ihr eigenes Ferienhaus weit außerhalb der Stadt. Die Ehe ist schon lange kaputt, was beide schon lange spüren, sie wollen dennoch versuchen, ob sie durch ein gemeinsames romantisches Wochenende wieder zurück in ein glückliches Eheleben finden können.
Gerald hat aber ganz andere Spielchen vor. Während er seine Ehefrau zu einem für sie sehr unangenehmen Vorspiel überreden versucht, kettet er sie mit Handschellen an die Bettpfosten. So ganz hilflos ihrem Mann gegenüber kommt Panik in ihr auf und sie wehrt sich. Gerald erleidet daraufhin beim Streit zwischen den beiden einen Herzinfarkt und fällt leblos vor das Bett.
Nur langsam wird Jessie klar, dass ihr Mann tot vor ihrem Bett liegt und sie mit den Handschellen ans Bett gefesselt ist. Weit und breit um sie herum kein Mensch. So ganz alleine fängt sie an, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen und als ein gruseliger Mann eines Nachts auftaucht, zweifelt sie an ihrer Aufnahmefähigkeit. Es beginnt ein Kampf zwischen Überleben und Aufgeben, bei dem Jessie an ihre Grenzen stoßt.

Meine Meinung:
Als ich den Film auf Netflix gefunden habe (Leider kann man ihn nur dort schauen, da es ein Netflix Original ist...), war ich total begeistert. Ich hab vor knapp einem Jahr habe ich das Buch dazu von Stephen King gelesen.
Natürlich ist der Film noch lange nicht so Storylastig wie das Buch, dennoch sind ganz viele Elemente vorhanden. Ganz besonders toll fand ich die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Kampf ums Überleben. Man sieht, in was für einer Beziehung sie mit ihrer Familie steht, wie ihr Vater sie angefasst hat und warum sie eine gewisse Angst vor Männern und speziell Gerald hat.
Als dann auch der Serienkiller auftaucht und nachts in ihrem Zimmer steht, habe ich richtig Gänsehaut bekommen. Trotz wenig Action spielt die Story mit der Psyche und man kann sich sehr gut in Jessie hineinversetzen. Zu den ganzen Erinnerungen kommt noch das krampfhafte Überleben, denn sie ist immer noch an das Bett gefesselt. Als sie sich am Ende dann ihr Handgelenk mit einer Scherbe aufschneidet, hat es mich komplett geschüttelt xD
Am Schluss kommt auch heraus, dass der Serienkiller auch nicht ihrer Fantasie und Halluzination enentsprungen ist, sondern ein echter und sehr gefährlicher Mann ist, der es auf die Organe und Glieder von Männern abgesehen hat.

Ähnliches FotoAlles in Allem ein sehr guter Film, der allerdings auch sehr schlimm triggern kann. Das Spiel mit Überleben und der Vergangenheit lässt den Zuschauer nicht ruhig sitzen und hat selbst mir einen Schauer über den Rücken gejagt!

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